Was war die Herausforderung?
Für eine Wohnanlage sollten 36 Balkone erneuert werden. Drei Angebote lagen bereits vor, doch ihre Qualität, Vergleichbarkeit und Rechtssicherheit waren unklar. Der neue Hausverwalter erkannte, dass er diese technische Prüfung ohne architektonische Unterstützung nicht leisten konnte und zog uns frühzeitig hinzu.
Wie war unser Lösungsansatz?
Wir analysierten alle Angebote hinsichtlich Leistungsumfang, technischer Ausführung und Einhaltung der baurechtlichen Vorgaben. Dabei stellten wir die Positionen gegenüber, klärten fehlende oder unklare Leistungen und bewerteten die vorgeschlagenen Konstruktionen im Hinblick auf Brandschutz, Rettungswege, Statik und Genehmigungspflicht.
Zusätzlich prüften wir, ob die geplante Balkonsanierung sinnvoll auf eine in den kommenden Jahren anstehende Fassadensanierung abgestimmt war, um spätere Zusatzkosten und Wärmebrücken zu vermeiden. Dadurch konnten wir eine fachlich fundierte und wirtschaftlich sinnvolle Empfehlung aussprechen.
Welches Ergebnis?
Unsere Prüfung zeigte, dass die angebotenen Balkone teils gesetzeswidrig, nicht genehmigungsfähig und technisch unvollständig gewesen wären. Die Angebote waren zudem nicht vergleichbar und enthielten ungeklärte Zusatzkosten. Dank unserer Expertise wurden Eigentümer und Hausverwaltung vor erheblichen rechtlichen und finanziellen Risiken bewahrt.